IHK-Abschlussprüfung MP3 Hörbücher Raubkopien – ein lukratives Geschäft?!
April 13th, 2011 Kommentare deaktiviert
Ich bin zum wiederholten Male mit Raubkopien meiner MP3 Hörbücher zu IHK Abschlussprüfungen beschäftigt! Da gibt es in regelmäßigen Abständen Arbeit für mich, weil diese “Tätigkeit” besonders bei e-bay sehr beliebt zu sein scheint.
Glücklicherweise gibt es bei e-bay aber auch die andere Fraktion – Menschen, die eine IHK-Fortbildung machen, im Internet auf der Suche nach Lernmaterialien sind, dabei auf dubiose Angebote stoßen und sich mit einem Hinweis per E-Mail beim Verlag melden.
Zunächst ganz herzlichen Dank für Ihr Mithilfe und einen Glückwunsch von mir für Ihr gesundes Rechtsempfinden.
Ohne die Unterstützung meiner Kunden würde ich aus Zeitgründen gar nicht in der Lage sein, täglich im Netz nach Raubkopien Ausschau zu halten.
Es ist einfach ärgerlich, wenn ich entdecken muss, dass ein Hörbuch, in dem viel Zeit, Arbeit und Investitionskosten stecken, als Raubkopie unterwegs ist – übrigens ärgert dass auch meine Kunden ganz erheblich!
Ob sich einer dieser Raubkopierer darüber schon mal Gedanken gemacht hat?
Hat so ein Raubkopierer schon einmal selbst Zeit, Arbeit, und Kosten investiert um dann mit dieser Vorab – Investition seinen Lebensunterhalt zu verdienen?
Werde nicht umhin kommen, diesen speziellen e-bay Nutzern etwas vom Urheberrecht, Wettbewerbsrecht und diversen anderen rechtlichen Grundlagen näher zu bringen.
Abschließend kann ich nur sagen, am Ende lohnt es sich überhaupt nicht auf diesem Weg Gewinne machen zu wollen – ganz davon abgesehen, dass es eine strafbare Handlung ist, die in Deutschland mit bis zu drei Jahren Haft und mindestens 10.000 EUR Geldstrafe belegt werden kann.
Ob das die Raubkopierer wissen? Na ja, wenn nicht – grundsätzlich gilt im deutschen Strafrecht das römische Prinzip ignorantia legis non excusat – Unwissenheit schütz vor Strafe nicht
Sigrid Ebert Verlag für Lernmedien
IHK Prüfung Wirtschaftsbezogene Qualifikationen – 567 Lernkarteikarten + 1 BrainYoo Lizenz
März 17th, 2011 Kommentare deaktiviert
“Wirtschaftsbezogene Qualifikationen” – wir bieten Ihnen das ideale Lernmedium für Ihren ersten IHK-Prüfungsteil:
Elektronische Lernkarteikarten bereiten Sie fundiert auf Ihre Prüfung vor, vertiefen das Gelernte und schließen die letzten Lücken.
567 digitale Lernkarteikarten “Wirtschaftsbezogene Qualifikationen” und die Lern-Software von BrainYoo inklusive.
Ihre Vorteile
- Erfolgreiche Lernorganisation durch automatisierte und individuelle Wiedervorlage
- Suchbegriffe in Sekundenschnelle filtern
- Lernkarteikarten editieren und formatieren
- Eigene Lernkarteikarten hinzufügen
- Bessere Übersicht durch Strukturierung der Lernkarteikarten in mehreren Ordnern
- Mnemotechnik: Zu jeder Lernkarteikarte eigene Eselsbrücken als Gedächtnisstütze hinzufügen
- Verschiedene Abfragemöglichkeiten: Langzeitgedächtnismodus und
- Die Lern-Software kann auch für andere Inhalte, wie z. B. Wirtschaftsenglisch verwendet werden
“Wirtschaftsbezogene Qualifikationen” und gliedert sich in die Prüfungsfächer:
- Volks- und Betriebswirtschaft
- Rechnungswesen
- Recht und Steuern
- Unternehmensführung
Wir wünschen Ihnen Freude beim Lernen und viel Erfolg für Ihre Prüfung
Sigrid Ebert Verlag für Lernmedien
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Effektiver studieren durch gehirngerechtes Lernen II
März 8th, 2010 Kommentare deaktiviert
Wie funktioniert unser Gehirn?
Prof. Rückert vergleicht die Funktionsweise unseres Gehirns mit einem Computer und meint: „Fast jeder weiß wie ein PC funktioniert, doch die wenigsten haben eine genaue Vorstellung von ihrem Gehirn.“
Der PC besteht im Wesentlichen aus:
- Zentralprozessor
- Festplatte
- Betriebssystem
- Software
- Ein- und Ausgabekanäle
Genau aus diesen Elementen besteht auch unser Gehirn, nur mit wesentlichen Unterschieden.
Unser Gehirn besteht aus:
- CPU und RAM – sie bilden eine Einheit
- Nicht ein Prozessor/Gehirnzelle, sondern einige Billionen
- Betriebssystem – jede Gehirnzelle ist mit zig Tausenden anderen verbunden
- Software – Lernprogramme
- Ein- und Ausgabekanäle – Motorik, Sinnesorgane
Eine Gehirnzelle alleine für sich genommen hat natürlich nicht so viele Funktionen wie die CPU des Computers. Doch die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns wird dadurch erreicht, dass jede Gehirnzelle mit Tausenden anderen Gehirnzellen fest verbunden ist. Unser Gehirn ist also anders als das Betriebssystem des Rechners fest verdrahtet und erweitert sich durch Benutzung ständig selbst.
Auch hat das Gehirn durch die Peripherie des Menschen in Form von Motorik und Sinnesorgane wesentlich mehr “Intelligenz vor Ort” als die Ein- und Ausgabekanäle eines PCs.
Die Gehirnforschung ist erst am Anfang und muss laufend ihre Modelle vom Gehirn verändern, denn das wichtigste Organ des Menschen erweist sich als außerordentlich komplex und ist leistungsfähiger, als es je ein Wissenschaftler zu vermuten wagte.
Rückert: „Mit mehr als 10 Milliarden Neuronen (Gehirnzellen), von denen jedes über Dendriten, Axone und Synapsen mit einigen zig Tausend anderen verbunden ist, kann das Gehirn in der Größenordnung 10800 Zustände haben, d.h. Gedanken und Bilder speichern. Das ist um den Faktor 10700 mehr als es Atome im Weltall gibt!“
Das sprengt jetzt etwas unser Vorstellungsvermögen, zeigt aber auch sehr deutlich, dass solche Aussagen wie: „das kann ich nicht!“ keinen echten Hintergrund haben.
Prof. Rückert fasst die Eigenschaften des Gehirns in folgende drei Hauptgruppen zusammen:
- Das Gehirn ist polar aufgebaut
- Es arbeitet wie ein assoziativer Speicher
- Es organisiert sich selbst
Mit diesen drei Haupteigenschaften und ihren Beziehungen zum Lernen beschäftigen wir uns im nächsten Artikel.
Quelle Prof. Dr. Michael Rückert, FH Köln, Fachbereich AV: Gehirngerechtes Lernen „ Effektiver studieren durch gehirngerechtes Lernen“ Zusammenfassung Sigrid Ebert, Fotos James Steidel und ktsdesign
Effektiver studieren durch gehirngerechtes Lernen I
März 7th, 2010 Kommentare deaktiviert
Heute geht es um „Effektiver studieren durch gehirngerechtes Lernen“ von Prof. Dr. Michael Rückert, FH Köln, Fachbereich AV: Gehirngerechtes Lernen
Ich werde seine Abhandlung in mehrere Zusammenfassungen präsentieren, damit sie in kleinen Appetithappen gut verdaulich sind.
Zum Einstieg beginnt Prof. Rückert mit zwei kleinen Tests, mit denen sich der Leser gleich selbst über seine Gedächtnisleistung überzeugen kann. Der erste Test besteht aus einem Text, den Sie aufmerksam lesen sollen und dann sofort aus dem Gedächtnis wiedergeben.
“Ein Zweibein saß auf einem Dreibein und aß ein Einbein. Da kam ein Vierbein und schnappte dem Zweibein das Einbein weg. Daraufhin nahm das Zweibein das Dreibein und schlug damit das Vierbein, bis es das Einbein wieder hergab”
Ich liebe diese kleine Geschichte, weil sie in meiner Fantasie eine sehr lustige Begebenheit abgibt und ich sie so immer wieder reproduzieren kann. Versuchen Sie es!
Sein zweiter Test besteht aus Wortpaaren, die Sie sich merken und in der richtigen Reihenfolge wiedergeben sollen:
“Kuß – Taschentuch / Auto – Banane / Erdnuß – Eieruhr / Flugzeug – Schal / Namensschild – Produktionstheorie / Ratte – Frau / Nonne – Bikini / Sektkorken – Mercedes / Bett – Photoapparat / Geld – Gewicht “
Welchen Trick muss ich anwenden, um mir etwas leichter merken zu können?
Je bildhafter das Vorgestellte ist, desto besser kann ich es behalten und immer wieder abrufen. Prof. Rückert meint dazu: „Je merkwürdiger, desto merk – würdiger“
Wie habe ich mir nun die obigen Wortpaare gemerkt? Dazu erzähle ich Ihnen eine kleine Geschichte und Sie werden dann sofort sehen wie der Trick funktioniert:
“Ein rosa Kussmund räkelt sich auf einem weißen Taschentuch am Straßenrand, als ein blaues Auto mit lila Banane auf dem Dach um die Ecke biegt, an der roten Erdnuss anhält, dann weiter fährt, an der orangen Eieruhr ein Ticket bekommt, ins schwarze Flugzeug steigt, das es vorher noch schnell in einen grünen Schal gewickelt hat. Sein gelbes Namensschild ist der Notausgang und weist auf die brünette Produktionstheorie der Abstürze hin. Die bunte Ratte neben ihm ist seine graue Frau und eine blasse Nonne im schrillen Bikini hat einen Sektkorken zwischen den Lippen und heißt Mercedes. Sie will unbedingt ins weiche Bett um mit dem Fotoapparat zu poussieren denn das bringt Geld und hat großes Gewicht beim Klerus.”
Rückert sagt: „Bilder lassen sich am besten merken, wenn sie übertrieben, absurd, erotisch, vulgär, sinnlich, bewegt, farbig, phantasievoll und klar sind.”
Stimmt! Diese kleine Geschichte, die ich aus den Wortpaaren phantasiert habe werde ich nicht wieder vergessen! Und das bedeutet, dass ich auch noch in einem Monat diese Wortpaare in der richtigen Reihenfolge werde aufsagen können.
Probieren Sie es aus und phantasieren Sie Ihre Geschichte und dann überprüfen Sie es in ein paar Wochen erneut. Sie werden verblüfft sein!
In weiteren Beiträgen werden wir uns mit dem Gehirn und seiner Funktionsweise beschäftigen. Es bleibt spannend und so ist es auch mit dem Lernen – Lernen ist spannend!
Quelle „Effektiver studieren durch gehirngerechtes Lernen“ von Prof. Dr. Michael Rückert, FH Köln, Fachbereich AV: Gehirngerechtes Lernen, Zusammenfassung Sigrid Ebert, Foto OrpheusXL
Der Mensch ist nicht der Einzige der erfindet, plant, andere austrickst oder anlügt.
März 6th, 2010 Kommentare deaktiviert
Viele Tiere sind intelligenter als angenommen. Nach Angaben des Wissenschaftsmagazins „National Geographic Deutschland“ belegen aktuelle Forschungsergebnisse, dass viele Tiere zu Gedankenleistungen fähig sind, die bisher nur Menschen oder Menschenaffen zugetraut wurden.
Bestimmte Vogelarten können sich an Ereignisse erinnern und Futter wieder finden. Kraken öffnen mit ihren Armen zugeschraubte Gläser
Elefanten erkennen sich im Spiegel, Papageien können rechnen, Krähen stellen selbst Werkzeuge her um an Futter zu gelangen und Buschheher wissen, dass ihre Artgenossen Diebe sind.
Zahlreiche Experimente mit Tieren belegen, dass die Wurzeln der Kognition offenbar weiter zurückreichen, als lange Zeit angenommen wurde, und dass Intelligenz nicht dem Menschen vorbehalten ist.
Selbst wirbellose Tiere, wie Kraken, benutzen Werkzeuge und haben scheinbar Spaß daran, Wasserstrahlen auf Menschen abzuschießen. Kognitionswissenschaftler sind der Ansicht, dass Intelligenz nicht länger für Primaten oder Säugetiere vorbehalten sein sollte.
Der Mensch ist nicht der Einzige, der erfindet oder plant, andere austrickst oder anlügt. Viele Tiere verfügen über ebensolche Fähigkeiten, können mit dem Menschen kommunizieren, sein Verhalten nachahmen und haben ein sehr viel besseres Gedächtnis als der Mensch.
„Die Welt“ 22.02.2008 Zusammenfassung Sigrid Ebert
Bildquelle “Welt online”






