IHK-Prüfung Geprüfter Technischer Betriebswirt – Projektarbeit

Mai 29th, 2011 Kommentare deaktiviert

Aus vielen Gesprächen mit Lehrgangsteilnehmern weiß ich, dass die Projektarbeit für Geprüfte Betriebswirte und Geprüfte Technische Betriebswirte für viel Unsicherheit sorgt. Die meisten wissen nicht so genau, wie sie ein Thema für die Projektarbeit finden können, oder was eigentlich ein “Thema” für den Prüfungsausschuss ist. 

IHK Prüfung Geprüfter Technischer Betriebswirt IHK Projektarbeit

 

Wenn diese Hürde endlich gemeistert ist, kommen Fragen auf wie:

  • Wie beginne ich?  
  • Wie sollte eine Projektarbeit gegliedert sein?
  • Welche Formalien müssen eingehalten werden?
  • Wie umfangreich darf die Projektarbeit sein?
  • Dürfen Autoren zitiert werden und wenn ja, wie?
  • Dürfen Firmendaten verwendet werden?

Wichtige Fragen, die vor Beginn der Projektarbeit beantwortet werden sollten, um nicht unnötig Zeit zu verlieren. Denn 30 Tage sind schnell vorbei und auf halber Strecke nochmals von vorne zu beginnen ist oft nicht mehr so leicht möglich.

Zur Beantwortung all dieser Fragen hier ein Dokument der IHK Hamburg – Zitat:

“Prüfung zur Geprüften Technischen Betriebswirtin, Prüfung zum Geprüften Technischen Betriebswirt

FACHÜBERGREIFENDER TECHNIKBEZOGENENER PRÜFUNGSTEIL

Im Prüfungsteil „Fachübergreifender technikbezogener Prüfungsteil” soll die Fähigkeit nachgewiesen werden, komplexe, praxisorientierte Problemstellungen an der Schnittstelle der technischen und kaufmännischen Funktionsbereiche im Betrieb erfassen, darstellen, beurteilen und lösen können. Die Themenstellung kann alle in den §§ 4 und 5 genannten Prüfungsanforderungen der Verordnung vom 22. November 2004 umfassen.

Allgemeines

Die Qualifikation zum Geprüften Technischen Betriebswirt/zur Geprüften Technischen Betriebswirtin soll dazu befähigen, mit der erforderlichen unternehmerischen Handlungskompetenz zielgerichtet Lösungen technischer und kaufmännischer Problemstellungen im betrieblichen Führungs- und Leistungsprozess zu erarbeiten.

Die Qualifikation soll besonders durch die Projektarbeit und ein anschließendes projektarbeitsbezogenes Fachgespräch nachgewiesen werden. Dabei soll der Prüfungsteilnehmer seine jetzigen Berufserfahrungen einbringen. Ausgangspunkt für die Themenstellung soll eine aktuelle praxisorientierte Fragestellung sein. Diese soll unter Berücksichtigung von relevanten technischen Aspekten in Verbindung mit betriebswirtschaftlichen Erfordernissen einer Lösung bzw. einer Entscheidungsgrundlage zugeführt werden.

Form

Die Arbeit ist klar und übersichtlich zu gestalten. Im Vordergrund der Arbeit stehen klare, logisch überzeugende Sachinhalte. Es ist darauf zu achten, dass das Gesamtlayout durchgängig und einheitlich ist. Der Verfasser sollte mit Gestaltungsvarianten sparsam umgehen, wobei Aufwand und Nutzeffekt gegeneinander abzuwägen sind.

  • Erstellung: mit PC oder Schreibmaschine
  • Einseitig Zeilenabstand: 1,5 zeilig
  • Schrift: Arial
  • Schriftgröße: 12 Punkt
  • Papierformat: DIN A 4 mit Kopf- und Fußzeile
  • Linker Rand: 2,5 cm
  • Rechter Rand: 2,5 cm
  • Seitennummerierung: Ab Textseite fortlaufend, mit 1 beginnend
  • Seitenumfang: Mind. 20 max. 30 Seiten (reiner Textteil)
  • Anzahl Exemplare: 4 (geheftet oder gebunden)

Die Projektarbeit besteht aus:

  1. Deckblatt
  2. Inhaltsverzeichnis (Gliederung), ggf. Glossar, ggf. Abkürzungsverzeichnis
  3. Textteil, ggf. mit Anhang
  4. Literaturverzeichnis
  5. Eidesstattliche Erklärung

Zu 1) Deckblatt
Das Deckblatt enthält folgende Informationen:

  • Bezeichnung der Arbeit und zuständige IHK
  • Verabschiedetes Thema der Projektarbeit
  • Name, Vorname und Anschrift des Erstellers
  • Abgabetermin

Zu 2) Inhaltsverzeichnis:

  • Numerische oder alphanumerische Gliederung
  • Bis zu max. vier Gliederungsebenen
  • Auf einen Gliederungspunkt muss mindestens ein weiterer gleichwertiger folgen
  • Ein Abkürzungsverzeichnis ist nach dem Inhaltsverzeichnis einzufügen, wenn im Text allgemein nicht bekannte Abkürzungen verwendet werden

zu 3) Textteil:

  • Der reine Textteil soll 30 Seiten nicht überschreiten, nicht mitgerechnet werden dabei Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Anhang, Glossar, Abkürzungsverzeichnis, Literaturverzeichnis; Grafiken, Tabellen, Bilder und Diagramme innerhalb des Textteils werden ebenso nicht mitgerechnet
  • Die Gliederungsüberschriften sollen den nachfolgenden Text zutreffend charakterisieren
  • Übernommene Tabellen, Textpassagen und Abbildungen sind mit Quellenangabe zu versehen
  • Quellen sollen in Fußnoten angegeben werden. Sie sind am Ende der Seite anzubringen und fortlaufend durchzunummerieren
  • Ggf. können im Anhang Abbildungen, sehr umfangreiche Berechnungen oder Ausschnitte aus Firmenmaterial beigefügt werden

zu 4) Literaturverzeichnis:

  • In das Literaturverzeichnis soll nur aktuelle öffentlich zugängliche Literatur aufgenommen werden
  • Das Literaturverzeichnis ist die alphabetische und durchnummerierte Auflistung der Autoren (bzw. Herausgeber), auf die im Textteil hingewiesen bzw. die im Text zitiert wurden
  • Zitate und Hinweise sollen kurz sein und nur, wenn wirklich notwendig verwendet werden Quellen sind anzugeben; wörtlich übernommene Textteile werden durch Anführungszeichen kenntlich gemacht

zu 5) Eidesstattliche Erklärung:

Am Ende der Projektarbeit muss der Prüfungsteilnehmer versichern, dass er die Projektarbeit selbständig angefertigt hat, dies ist durch seine Unterschrift zu bestätigen

Bewertung

Im Wesentlichen wird der Prüfungsausschuss die Projektarbeit nach folgenden Gesichtspunkten bewerten:

  • Übereinstimmung der Projektarbeit mit dem verabschiedeten Thema. Ist dies nicht der Fall, wird die Projektarbeit nicht bewertet
  • Aufbau und Struktur (z. B.: Richtige, klare Problemstellung, übersichtliche und inhaltlich angemessene Strukturierung, logischer Aufbau, ausgewogenes Verhältnis betriebswirtschaftlicher gegenüber technischer Inhalte)
  • Inhaltliche Bearbeitung (z. B.: fachlich richtige umfassende Darstellung der Lösung, begrifflich präzise und einheitlich, Darstellungen von Sachverhalten aus der Praxis klar und logisch, Rechenwege und Methoden nachvollziehbar, Aufbau und Schlüssigkeit der Argumentation technisch/wirtschaftlich/organisatorisch)
  • Eigene gedankliche Leistung (z. B.: unternehmerisches Denken, Originalität, Schlussfolgerungen)
  • Einhaltung der formalen Vorgaben (siehe Form!)
  • Bei Nichteinhaltung des Urhebergesetzes kann die Projektarbeit nicht bewertet werden

Hinweise zum Fachgespräch

Ausgehend von der Projektarbeit soll der Prüfungsteilnehmer in einem projektarbeitsbezogenen Fachgespräch einschließlich einer Präsentation nachweisen, dass er in der Lage ist, sein Berufswissen in betriebstypischen Situationen anzuwenden und sachgerechte Lösungen im Sinne der Unternehmenspolitik zu erarbeiten. Das projektarbeitsbezogene Fachgespräch soll in der Regel 30 Minuten, jedoch nicht länger als 45 Minuten dauern. Die Präsentation soll nicht länger als 15 Minuten dauern.

Das Fachgespräch ist nur zu führen, wenn in der Projektarbeit mindestens ausreichende Leistungen erbracht wurden. Im projektarbeitsbezogenen Fachgespräch soll der Prüfungsteilnehmer zuerst die Ergebnisse und Kernelemente seiner Projektarbeit unter Einsatz sachgerechter Präsentationstechniken darstellen.

Die erforderlichen Präsentationsmittel (Flipchart, Overheadprojektor, Pinnwand) stehen zur Verfügung (gegebenenfalls im Vorfeld mit der Handelskammer Hamburg abzustimmen). Der Präsentation schließt sich ein vertiefender Dialog an.

Das Ergebnis des Fachgesprächs wird eigenständig im Zeugnis ausgewiesen. Ist das Fachgespräch nicht bestanden, muss bei einer Wiederholungsprüfung die Projektarbeit mit einem neuen Thema gestellt werden.”

Ende des Zitats der IHK Hamburg zur Projektarbeit der Geprüften Technischen Betriebswirte IHK. Auf Grund der besseren Lesbarkeit, habe ich darauf verzichtet, den Text kursiv darzustellen.

Wenn Sie diese Hinweise beachten, haben Sie schon sehr viele Fallen beseitigt. 

Eine weitere Hilfe finden Sie bei unserem Autor Dr. Marius Ebert, er hat Videocoachings entwickelt mit dem Thema “Projektarbeit richtig schreiben

Hier können Sie reinschauen Videocoaching Projektarbeit Geprüfter Technischer Betriebswirt IHK

Ich wünsche Ihnen Freude beim Lernen und viel Erfolg für Ihre Prüfung.

Sigrid Ebert Verlag für Lernmedien 

IHK-Prüfung Geprüfter Technischer Betriebswirt 04.10. – 11.10.2011

Mai 29th, 2011 Kommentare deaktiviert

Die bundeseinheitlichen Termine für die Abschlussprüfungen zum Geprüften Technischen Betriebswirt IHK rücken langsam näher. Sie haben noch vier Monate Zeit um sich fundiert auf die schriftlichen Prüfungen vorzubereiten und letzte Lücken zu schließen. Tun Sie das gleich mit den richtigen Lernmedien! 

Ihre Prüfungstermine:

Wirtschaftliches Handeln und betrieblicher Leistungsprozess (Teil I)

  1. Aspekte der allgemeine Volks- und Betriebswirtschaftslehre – 90 min 04.10.2011
  2. Rechnungswesen – 180 min 04.10.2011
  3. Finanzierung und Investition – 180 min 05.10.2011
  4. Material, Produktions- und Absatzwirtschaft 180 min 05.10.2011

Management und Führung (Teil II)

  1. Situationsaufgabe Schwerpunkt: Personalmanagement – 240 min 10.10.2011
  2. Situationsaufgabe Schwerpunkt: Informations- und Kommunikationstechniken – 240 min 11.10.2011

Und ganz wichtig, vergessen Sie nicht Ihre Projektarbeit! Beginnen Sie rechtzeitig mit der Auswahl Ihrer Themenvorschläge. Hierzu wichtige Termine:

Fachübergreifender technikbezogener Prüfungsteil (Teil III) Änderungen vorbehalten!

  • Einreichung der Themenvorschläge 13.07.2011
  • Projektzeit (30 Kalendertage) 15.08. – 13.09.2011
  • Abgabe der Projektarbeiten durch die Teilnehmer 14.09.2011 bis 12.00 Uhr
  • Fachgespräche / Präsentation 03.11. – 11.11.2011

Lernmedien sind Lernkarteikarten und MP3 Hörbücher.

Lernkarteikarten sind keine neue Erfindung, schon unsere Eltern haben damit erfolgreich gelernt. Heute sind unsere Lernkarteikarten nur effizienter und dem gehirngerechten Lernen angepasst. Lernen mit einem Hörbuch macht Sie unabhängig und flexibel, zu jeder Zeit und an jedem Ort habe Sie Ihr Prüfungswissen griffbereit. 

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Selektion: Inhalte der  digitalen Lernkarteikarten und des MP3 Hörbuchs beschränken sich auf das Wesentliche damit Sie sich nicht mit Unwichtigem belasten müssen und schnell und sicher Ihre IHK-Prüfung bestehen
  • Vollständigkeit : Alle Prüfungsfächer zur IHK Abschlussprüfung werden behandelt
  • Effizienz:
    • MP3 Hörbücher: Immer und überall lernen können, in jeder Pause, beim Autofahren, in der Freizeit
    • Digitale Lernkarteikarten: Erfolgreiche Lernorganisation durch automatisierte und individuelle Wiedervorlage, Suchbegriffe in Sekundenschnelle filtern, Lernkarteikarten editieren und formatieren, eigene Lernkarteikarten hinzufügen, bessere Übersicht durch Strukturierung der Lernkarteikarten in mehreren Ordnern, Mnemotechnik – zu jeder Lernkarteikarte eigene Eselsbrücken als Gedächtnisstütze hinzufügen, verschiedene Abfragemöglichkeiten – Langzeitgedächtnismodus und Prüfungsmodus, die Lern-Software kann auch für andere Lerninhalte, wie z.B. Business-Englisch verwendet werden
  • Aktualität: Für die IHK-Abschlussprüfungen 2011/2012, neuester Stand!
  • Garantie: Freude beim Lernen und sichtbarer Lernerfolg

Hier geht es zum Download:

  • Versandart:   Download
  • Option: Backup-CD/DVD
  • Erweiterter Download (Laufzeit: 24 Monate) 
  • Dateigröße:   Vollversion: 392.5 MB
  • Downloadzeit:   Vollversion
  • Modem/ISDN: ~915 Min.
  • DSL/Kabel (1/8/16Mbit): ~55 / ~7 / ~3 Min
Ich wünsche Ihnen Freude beim Lernen und viel Erfolg für Ihre Prüfung

IHK-Prüfung Geprüfter Technischer Betriebswirt IHK

Mai 23rd, 2011 § 1 Kommentar

Digitale Lernmedien – MP3 Hörbücher, Lernkarteikarten – sind ideal um Wartezeiten sinnvoll zu nutzen. Immer und überall lernen können mit iPhone, iPad, MP3 Player, Laptop. Endlich unabhängig vom Schreibtisch!

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Ich wünsche Ihnen Freude beim Lernen und viel Erfolg für Ihre Prüfung

IHK-Prüfung Geprüfter Technischer Betriebswirt – digitale Lernmedien

Mai 13th, 2011 Kommentare deaktiviert

Gerade für technisch orientierte Lehrgangsteilnehmer sind digitale Lernmedien eine ideale Prüfungsvorbereitung. Sichern Sie sich jetzt Ihren IHK-Prüfungserfolg!

Hier geht es zum Download:

Prüfungsfach - Finanzierung und Investition

Frage:

Was ist Netto Working Capital?

Gehen Sie auf die beiden Bedeutungen ein!

Antwort:

Netto Working Capital

1. Net(to) Working Capital = Umlaufvermögen : kurzfristiges Fremdkapital x 100

Bedeutungen

Diese Berechnung gibt an, zu wieviel Prozent das kurzfristige Fremdkapital durch das Umlaufvermögen gedeckt ist

2. Net(to) Working Capital = Umlaufvermögen – kurzfristiges Fremdkapital

Bedeutung

Diese Berechnung zeigt an, um wieviel das Umlaufvermögen das kurzfristige Fremdkapital übersteigt

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Prüfungsfach – Rechnungswesen

Frage:

Nennen Sie zwei Kennzahlen innerhalb der Investitionsanalyse, und diskutieren Sie ihre Aussagekraft!

Antwort:

Investitionsanalyse

Kennzahlen

Anlagenintensität = AV : GV x 100

Aussage

Kleiner Anteil des AV am GV lässt auf Flexibilität schließen, da nur ein geringer Teil des Vermögens fest gebunden ist – aber: Zahlen sind nur im Branchenvergleich sinnvoll

Anlageabnutzungsgrad = kumulierte AfA : historische Anschaffungskosten x 100

Aussage

Je höher der Abnutzungsgrad, desto älter sind die Maschinen, desto höher ist der Investitionsbedarf

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Ich wünsche Ihnen Freude beim Lernen und viel Erfolg für Ihre Prüfung

IHK Abschlussprüfung – weniger ist mehr!

Mai 5th, 2011 Kommentare deaktiviert

Halten Sie es für sinnvoll, ein ganzes Lehrbuch auswendig zu lernen? Vermutlich nicht, denn es kostet Sie viel Zeit und Sie lernen Wichtiges und Unwichtiges gleichermaßen.

Wäre es nicht besser, wenn jemand bereits für Sie zwischen wichtig und unwichtig unterschieden hätte? Sie müssten nur noch das wirklich Wichtige lernen, mit dem Sie die IHK-Prüfung bestehen.

Wir haben das für Sie getan!

Deshalb sind unsere Lernmedien auf das Wesentliche zugespitzt damit Sie sich nicht mit Unwichtigem belasten müssen und schnell und sicher Ihre IHK-Prüfung bestehen.

Lernkarteikarten schreiben kann jeder, die eigentliche Kunst beim Lernkarteikarten schreiben ist es, das Wichtige vom Unwichtigem zu unterscheiden – wir können das!

Sigrid EberVerlag für Lernmedien

Wo bin ich?

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