Warum spricht man von einer Eselsbrücke?
August 31st, 2009 § 2 Kommentare
Schon im Mittelalter nannten Lehrer einen Merkspruch, mit dem sich faule und störrische Schüler einen komplizierten Lernstoff besser merken konnten – eine “Eselsbrücke”.
Der Begriff war aus dem Lateinischen “pons asinorum” übersetzt und ist auch ins Französische als “Pont aux Anes” eingegangen.
Hinter diesem seltsamen Wort steckt eine lange Erfahrung mit den Grautieren, die früher das bevorzugte Last- und Tragetier der einfachen Leute waren.
Esel sind extrem wasserscheu und bocken vor dem kleinsten Wasserlauf. Sollte es also über einen Bach gehen, dann mußte sein Besitzer ihm eigens eine Brücke bauen.

Warum spricht man von einer Eselsbrücke?

Warum spricht man von einer Eselsbrücke?
Das heißt den “Esel” auf der Schulbank bringt man nur mit einem Merkspruch, einer “Eselsbrücke” über die Lernhürde:
- drei-drei-drei bei Issos Keilerei – so merkt sich der faule Schüler die große Alexanderschlacht
- 7-5-3 Rom kroch aus dem Ei – das Gründungsdatum von Rom
- Iller, Lech, Isar, Inn fließen rechts zur Donau hin, Wörnitz, Altmühl, Nab und Regen fließen links dagegen
- trenne nie “st” denn es tut ihm weh
- wer nämlich mit “h” schreibt ist dämlich
Trenne ruhig s-t, es tut ihm nicht mehr weh!
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Das ist ein guter Anfang! Da wir eine neue deutsche Rechtschreibung haben, müssen nun auch einige unserer alten, so hilfreichen Merksprüche überarbeitet werden.